Midgard

Ginungagap Weltenanfang Thing









Fick Weihnachten

Am 27.12.2008 stand mal wieder ein Konzert an: Die Fucking Christmas Tour mit Menhir, Helfahrt und Vardlokkur.
Leider mussten Arkona absagen, da sie wohl keine Visa bekamen. Schade, wären sicher interessant gewesen. Einige sind wegen der Absage wohl auch zu Hause geblieben und so setzte sich das Publikum aus dem üblichen harten Kern von etwa 100 - 150 Leuten zusammen.
Zuerst ließ man uns draußen noch ein wenig (mindestens 30 Minuten) warten, was ich in Anbetracht des Thermometers, welches behauptete es herrsche eine Temperatur von -6°C vor, nicht sehr lustig fand. In der Halle war's dann allerdings auch nicht viel wärmer.
Aber immerhin, der Eintritt wurde von 16 auf 12 € runtergesetzt.
Los ging es nach einer weiteren halben Ewigkeit mit Helfahrt.
Die haben mich jetzt nicht so vom Hocker, respektive Sofa, gehauen. Es war schon nett, aber es gibt 810.362 Bands, die diese Art von musikalischer Unterhaltung betreiben und mir fehlt da das Herausstechende, die Geige, die Flöte, die Überstimme des Vokalisten,... irgend so etwas eben.
Die Dänen namens Vardlokkur passten nicht so wirklich in das Konzept der Tour. Das war nämlich reiner Black Metal. Nicht episch, nicht Arsch tretend, aber auch nicht grottenschlecht.
Bekannt sind die auch (noch) nicht wirklich, deshalb war auch das Interesse des Publikums nicht sehr hoch. Die Bühnendekoration aus komischem Tierschädel und Otterfell (oder was auch immer) am Sänger fand ich recht merkwürdig, aber gut, es waren Dänen.
Die ersten Lieder haben gar nicht gezündet, die letzten zwo waren nicht übel, aber eben auch nicht so toll, dass ich jetzt hätte eine CD kaufen müssen.
Als Headliner spielten Menhir.
Diese waren erstmal eine Weile mit Soundcheck beschäftigt. Mal hörten sie das Schlagzeug nicht, mal das Keyboard nicht.
Nach ein paar Tönen von Ulfhednar wurde nochmal abgebrochen und mit dem Amateur an den Tonreglern geschimpft. Der Sänger war richtig böse, was man an dem sarkastischen Tonfall und dem durchschlagenden Gesächsel, nein eigentlich ist es ja Gethüringel, gemerkt hat. Ich fand's aber auch scheiße. So schwer kann das mit dem Sound auch nicht sein.
Nach dem 6. Versuch hatten wir es dann mal und der Ton war perfekt (sofern er das in diesen ekligen Hallen sein kann).
Gespielte Titel: Einherjer, Das alte Lied des Windes, Ulfhednar, Menhir, Das verborgene Reich, Das Hildebrandslied Teil I, Wotans Runenlied, Walhalla, Thuringia und Ziuwari
Es war episch!
Aber am allerepischten war das Hildebrandslied.
Dieses Lied ist einfach nur GOTT!
Publikum ist bei dem ganzen Auftritt gut mitgegangen, nur Purzel, der schon so mit berauschenden Substanzen benebelt war, dass er ab Vardlokkur Purzelbäume durch die Halle geschlagen hat, wurde laut Auskunft meines Vaters während Menhir aus der Halle gebracht.

Merke: Auch ohne Arkona ein super Konzert
und wer daheim geblieben ist, darf sich herzlichst ausgelacht fühlen.
29.12.08 11:46


Sonntag der 13.

Heute bzw. gestern (am 16.11.08) war lustige Club-Suche angesagt. Denn das Konzert fand in einem kuschlig kleinen Club statt. Da Großstädte aber anscheinend grundsätzlich nicht in der Lage sind, die Häuser leserlich mit einer Nummer zu verzieren, endet es immer in einem Abenteuer und man lernt die Stadt kennen. =)
Naja, groß und klug gebaut war das Ding wirklich nicht, der Bierstand ganz hinten links, Eingang vorne rechts, Bühne neben Eingang und so. Größe ungefähr wie das Backstage ohne Tribünen. War gut voll, hauptsächlich nervige Kinder, beziehungsweise solche, die zwar laut Gesetz volljährig sind, geistig aber irgendwo bei 14 – 16 rumdümpeln. Erstmal fummelte der Sicherheitsmensch ewig an meiner Tasche rum, von Portemonnaie und Gehörschutz wohl noch nie gehört, wie?
Errrm nudenn, Lacrimas Profundere sind zwar ganz solide, aber der Synthesizer ging mir auf den Keks. Auf den angekündigten Rock’n’Roll warte ich übrigens immer noch…
Ist ja nicht so, dass Wednesday 13 nicht gerockt hätte, aber wenn man etwas von sich selber ankündigt, sollte man auch so etwas wiedergeben.
War irgendwie wie bei Pommes ohne Tunke: Zwar ganz lecker, aber bei der Dauer einer ganzen Portion fehlt etwas gegen die Eintönigkeit.
Lustig war der Mensch, der danach Soundcheck machen sollte, er hatte so eine Freddie-vs.-Jason-Maske an, dumm nur, dass man damit nicht ins Mikro grunzen kann. :D
Jedenfalls, Wednesday 13 AAAAAARRRRRRRR!
Hat definitiv gerockt! Aber so was von!
Ich würde glatt behaupten, neben Ensiferum/Kropiklaani das geilste Konzert dieses Jahr.
Songs: I walked with a Zombie, Bad Things, House by the Cemetery, Skeletons, From here to Hearse, Looking what the Bads dragged in, I want you... dead, Faith in the Devil, My Home Sweet Homicide, Happily Ever Cadaver
Von den Mörderpuppen/FDQFP13: Dead in Hollywood, Die My Bride, 197666, I love to say Fuck, Rambo
Und ich glaube noch welche, deren Namen ich nicht kenne, bzw. nicht zuordnen kann (mitsingen war allerdings easy), sicher bin ich aber nicht, der Flash ist zu groß.
Der Typ ist einfach genial, wenn der spricht hat der eine ganz normale Stimme (Ja, die Waschmaschine würde ich sogar kaufen!), aber sobald der singt,...mein lieber Herr Gesangsverein! O____O
Die Wortspiele in den Texten sind aber auch nicht zu verachten.
Über eine Zugabe oder zumindest American Werewolves hätte ich mich sehr gefreut, aber was will man von Amis schon groß erwarten…?
Das Hällchen war jedoch sehr viel zu klein - Hei, das Backstage gibt es derzeit dermaßen günstig, dass sogar Odroerir/Gernotshagen sich das leisten können! - ich hatte den Arschplatz, wo ständig welche durchgelatscht sind, aber eindeutig besser als im Pit stehen, der 95% des Platzes einnahm. Das Rauskommen gestaltete sich auch etwas komplizierter, etwa 10 – 15 Minuten nach Ende war ich endlich draußen. Raucher müssen halt, sobald an der frischen Luft, ne Kippe anzünden und stehen bleiben…
Hatte dann halt leider keinen Nerv mehr, mir die CDs und ein Hemdchen zu kaufen. :O
17.11.08 07:40


Odins wilde Jagd

Und wiedermal war klein Walkürchen auf einem Konzert. Diesmal war es die „Ragnarök’s Aaskereia Festival Tour“ (derjenige, der sich diesen Namen ausgedacht hat, gehört verprügelt; nur mal so am Rande) am 16.10.2008 im Backstagewerk München.
Mit dabei: Gwydion, Alestorm, Hollenthon, Svartsot und Týr.
Im Vornherein gab es mal wieder das beim Backstage wohl übliche „Wann fängt eigentlich mein Konzert an?“. Auf den Karten stand Beginn 19:00 Uhr, auf der Seite des Veranstaltungsortes Beginn 20:00 Uhr. Nach weiteren Verwirrungen, denn auf den MeinPlätzchen-Seiten der Musiker stand auch 20:00 Uhr, einigte man sich hier darauf, dass man gegen 19:00 Uhr an der Halle sein wolle. Gesagt, getan und prompt durfte man sich durch Lovex-Mädchen wurschteln und sich zu den Menschen mit dem wikingerischen Aussehen gesellen und dort ein einigermaßen trockenes Plätzchen unter einer Palme besetzen. Beginn war natürlich nicht um 19:00 Uhr, aber man durfte schon um 19:30 Uhr in die Halle.
Nun denn, es herrschte mal wieder wahnsinniger Andrang, wie letztes Jahr auf der „Viking Warrior Raid“ mit Menhir und Konsorten. (Für die Namen der Touren gehören die Urheber aber wirklich allesamt gefoltert. Das tut ja in den Fingern weh beim Schreiben).

Los ging es dann endlich mal mit Gwydion. Die Demo-Aufnahmen, die bei mir auf dem Rechner rumflattern haben mich nicht so begeistern können, der Auftritt auch nicht viel mehr, wobei es recht lustig klang. Hochwertig oder gar anspruchsvoll ist es eher nicht.
Nette Musik, und jetzt im Nachhinein, wo ich mir mal zwei aktuelle Lieder angehört habe, muss ich sagen, die Buben sind live deutlich besser als auf CD.
Zugegeben, schöne Haare hat der Sänger ja. *schmacht*
Als nächstes eroberten gewisse Dänen die Bühne.
Ich habe ja ein Faible für Dänen, besonders wenn sie Svartsot heißen und schönen Folk Metal machen. Auf CD sind Svartsot ja schon genial, aber was sie auf der Bühne abgeliefert haben, war einfach nur anbetungswürdig gut. Es ist schwer, wenn man Folk mit hübschen Instrumenten wie Flöte etc. macht, diesen auch live zu spielen. Die Speckdänen haben dies aber exzellent gemeistert. Natürlich fiel dem mehr oder weniger eingefleischten Hörer auf, dass die Flöten fehlten, aber hej, tanzen hätte man schon drauf können, wenn man gewollt hätte, da „Havets Plage“, „Festen“, „Gravøllet“, „Spillemans Dåse“ und noch weitere, die mir leider entfallen sind, gespielt wurden. Einzig Moonsorrow beherrschen es noch besser, ihre Stücke auf der Bühne ohne jegliche Samples zu präsentieren.
Weiter ging das Programm mit Alestorm. Was die Schotten, die über Piraten singen auf einer Aaskereia (wilde Jagd, you know?) zu suchen hatten, ist mir schleierhaft...
Der Sänger hatte ein Umhänge-Keyboard, was ziemlich töfte war und auch sonst empfand ich es eher als fluffig rosa und habe mich lieber auf meinen Sitzplatz verzogen, um meinen Flüssigkeitsbedarf auszugleichen (ich Weichei habe Wasser getrunken).
Bei Hollenthon war es bei mir so ziemlich das gleiche Spiel wie bei Alestorm. Die Musik mag ja so ganz gut sein, aber live – nein danke. Denn wer immer Samples einspielen muss, weil er sich keinen Keyboarder leisten kann, ist in meinen Augen schon recht arm.
Dazu kam noch, dass es ja Österreicher sind und der Sänger die Ansagen in österreichischem Dialekt ablieferte. Ich bekomme furchtbare Aggressionen, wenn jemand Österreichisch, Bayrisch oder gar Sächsisch spricht. Dumme Sache.
Dann ENDLICH! kam die Hauptattraktion des Abends: TÝR (rein rechtlich übrigens auch Dänen, auch wenn die Schafsinsulaner das gar nicht gerne hören)
Intro war „Gandkvædi Trónda“, bis die Herren sich mal auf die Bühne bequemt hatten.
Weiter ging es mit „Sinklars Vísa“. Es ist einfach nur, pardon, geil, wenn die Mannen die erste Passage A-Kapella singen. Weitere Lieder die auf der Setlist standen: „Dreams“, „Gátu Ríma“, „Lokka Táttur“, das obligatorische „Hail To The Hammer“, „Wings of Time“, „Ragnarok“ *kreischquieksterb*, „The Wild Rover“ (nächstes mal lerne ich den Klaus und Klaus-Tanz und den Text ), „Ramund Hin Unge“ (was den Guckdänen von Svartsot neben mir sichtlich gefreut hat. Er hat gegringst und dann mitgesungen) und als Zugabe „Regin Smiður“.
Auf Richtigkeit besteht wie immer keine Gewähr.
Das war damit das längste Týr-Konzert, was ich erleben durfte. Auch wenn es körperlich für mich sehr böööse war, Bauchkrämpfe und so. Egal, Týr sind Týr und Heri sonstnochwer hat auch ein paar lustige Bemerkungen abgelassen.
Nach „Sinklars Vísa“ folgendes: Ein Blick auf die sich drängenden, drückenden Zuschauermassen: „Oh, this looks like a concert in your living room!“
Dann hätten wir da auch noch folgendes im Angebot: „Let me introduce you the Band. This is the God of Thunder werauchimmer(der Schlagzeugmensch) […] and this is blablubbla (der Typ mit den tollen Tätowierungen und dem tollen Double Nostril, der auch sehr nett anzusehen ist (ja, das sind die Dinge, auf die es im Leben ankommt ) the God of Sex…“
Der Blick bzw. das Grinsen von dem Typen war in dem Moment so Gold wert. =D Aaaachja.

So, nun kommt noch das obligatorische Gemeckere, denn natürlich war nicht alles perfekt, außer Týr und Svartsot eigentlich garnix, aber egal.
Der Lichtanlagenfritze war wohl Spastiker, zumindest ließen dies die ständig zuckelnden und einen blendenden Scheinwerfer vermuten. Manchmal war’s dann so duster, dass man die Musiker gar nicht mehr sehen konnte. Dazu kam dann noch der haltlos übertriebene Trockennebel. Meine Hand vor Augen würde ich schon noch ganz gern erkennen. Erleichtert auch erheblich das Sehen der Musiker auf der Bühne. Außerdem brennt das Zeug wie Feuer in der Kehle.
Der Tonmensch kann auch gleich mit abgeknallt werden. Bei Gwydion habe ich, dank meiner suuuuper tollen Spezialohrstöpsel sogar fast den Text verstanden. Bei Svartsot allerdings nahm die Qualität rapide ab.
Der Bass war bei allen zu leise, der arme God of Sex hat sich selber nicht gehört – ich ihn auch nicht – sein Mikrophon war auch kacke.
Und diese scheiß Schotten und die blöden Speckdänen und die doofen Portugieser, die sich zu edel waren, ihre Bierflaschen zurückzubringen und sie einfach auf den Boden gestellt haben waren auch nervig. *hüstel*
Ach blah, aber trotzdem soooooooooo ♥
21.10.08 23:55


Von Nordmännern und solchen die es werden wollen

So, nun habe ich mich endlich mal aufgerafft, einen Konzertbericht oder so etwas in der Art von dem so genannten Paganfest in München zu schreiben.
Etwas hochwertiges oder aussagekräftiges ist hier nicht zu erwarten, schließlich handelt es sich um meine persönlichen (voreingenommenen) Eindrücke.
Stattgefunden hat das Ganze am 19.04.08 im Backstagewerk in München, Oberbayern,... lassen wir das…
Schon Monate im Voraus war das Konzert ausverkauft und wie zu erwarten wand sich eine lindwurmgleiche Menschenreihe vor dem Veranstaltungsort.
Der Aufbau der Halle ist auch etwas gewöhnungsbedürftig, befindet sich doch ein „Pott“ in der Mitte, der von Tribünen/Stufen/wie auch immer, der Größenordnung „für 2 ½ Menschen mit normalem Platzbedürfnis“. So zog der Lindwurm also mit alkoholischen Getränken bewaffnet in den Krieg. Geschätzte 1.500 Menschenwesen, wobei auf meine Schätzung kein Verlass ist, quetschten und drängelten sich in das Backstage. Das Publikum bestand, wie erwartet, zum größten Teil aus Jugendlichen mit oberflächlichem Musikgeschmack. Beschränkte sich die Vielfalt der Fan-Hemden doch ziemlich auf Amon Amarth, Eluveitie, Ensiferum, und seltener Moonsorrow.
Eingeengt zwischen großen Männern und kleinen Mädchen wartete man also gespannt auf die erste Gruppe, also wollen wir uns nicht länger mit sinnlosem Maulen und Meckern aufhalten.
Erste Gruppe, der „local support“, war Kromlek. Ein paar Jünglinge sprangen in rot-goldener Kriegsbemalung auf die Bühne. Die mit Instrumenten klimperten und schredderten vor sich hin, der Sänger mit zurückgegelten Haaren schüttelte fleißig den Kopf – „Bitte nicht …!“, denkt sich der Zuschauer. Vielleicht fürs nächste Mal merken – und grunzte unverständlich vor sich hin. Nun ja, wirklich neu war das nicht und umgehauen hat es wohl auch nicht viele.
Weiter ging es mit Equilibrium. Fand ich weder überragend noch schlecht. Klingt wie Equilibrium, macht Spaß wenn man dem Alkohol gefrönt hat und ist auch so ganz nett. Mehr ist nicht hängen geblieben.
Während der Umbaupause rannte ein Mann mit einem ausgestopften Dachs mit Gamsschädel, was auch sein Instrument gewesen sein könnte, wie mir im Nachhinein kommt, unter dem Arm auf die Bühne und setzte diesen behutsam auf die Bühne. Das kann nur eines bedeuten: Schweizer, also Eluveitie.
Musikalisch empfand ich es als Rumpeln, Scheppern und Brüllen. Einzig Dudelsack, Flöte und Geige waren nett anzuhören. Der Auftritt an sich war nicht schlecht, allerdings kann ich mit der Kombination aus Death Metal und Folk nicht wirklich warm werden. Aber auf jeden Fall klasse Musiker und ein guter Auftritt.
Die halbnackten Nordmänner, die nach Eluveitie die Bühne betraten waren Týr.
Týr wirkten deutlich besser gelaunt, als auf der Tour letztes Jahr. Allerdings fällt es den Jungspunden im Publikum heutzutage anscheinend schwer, Auftritte von „ruhigeren“ Bands angemessen zu verfolgen, und so leerte sich die Halle doch ein wenig.
Aber der Auftritt – was war das denn bitte? Fünf Lieder? Ähm… da kann die Band jedoch nichts für, schade war’s trotzdem, ich meine, noch nicht mal „Regin Smiður“...
Das erste Lied war vom neuen Album „Land“. Nachtrag: Es handelte sich um "Sinklars Vísa". Die Passagen an Anfang und Ende wurden A-Capella gesungen. Sehr geil.
Gespielt wurden auch noch „The Edge“, „Wings of Time“, „Hail to the Hammer“ und „Ramund hin unge“ . Wie gesagt, leider viel zu kurz.
Moonsorrow waren auch recht nett anzusehen - die Männer natürlich! - und die Zuhörerschaft war auch wieder vollständig da. Gespielt wurden „Raunioilla“, „Kylän Pässää“, „Pakanajuhla“, „Sankaritarina“, Happy Birthday für den Tastenmann und „Jotunheim“ featuring Korpiklaani-Sänger. Das „Ooooh“ von der ganzen Halle gesungen war wahnsinnig episch und dass bei einem eh schon so epischen Lied. Schade, dass der dicke Henri nicht dabei war, sondern so ein Glatzkopf.
Korpiklaani kann ich bis auf ein paar einzelne Lieder nicht so gut hören, weil mich das Humppa dumm im Kopf macht. Sonderlich innovativ ist die Zutatenliste auch nicht. Texte über Alkohol, eine Prise Gefiedel und Geflöte und eine Mischung zwischen Schreien und Singen.
Ich hatte den Eindruck, Korpiklaani spielten nur ein Mittelding zwischen „Beer Beer“ und „Let’s drink“. Naja, wenigstens haben sie „Hunting Song“ gespielt, eines der wenigen Lieder, die ich sehr gern mag, und es klang auch gar nicht nach „Beer Beer“. Toll fand ich auch, dass sich der Sänger auf seinen Baumstumpf gesetzt, seine Trommel ausgepackt und dem Publikum etwas schönes vorgetrommelt und –gesungen hat. Löblich.
Nachdem die Waldschrate von der Bühne verschwunden waren, stürmten auch schon halbnackte Männer in Schottenröcken und Kriegsbemalung im Gesicht eben diese. Nennen tun sich diese Zeitgenossen Ensiferum. Deren Auftritt fand ich trotz einiger nicht getroffener Töne genial. Man hat richtig gesehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat.
Einzig festhalten muss ich noch den Kommentar meines Nebenmannes, als jemand ohnmächtiges, nach „Lai Lai Hei“ aus dem Pit getragen wurde: „Herzinfakt bei „Lai Lai Hei“ ist aber eine geile Art zu sterben.“
Mehr zu sagen habe ich dazu nicht, einzig, dass ich mich in dieser Halle wie in der Sauna gefühlt habe und das „Fest“ im Großen und Ganzen klasse war, auch wenn bei der Organisation wohl einiges schief gelaufen ist.
1.5.08 22:19


So, ein neues Bild dort oben. Stümperhaft mit Irfanview und Paint zusammengebastelt und nun leicht verpixelt - bei der auf meinem Rechner abgespeicherten Version ist das nicht so?
Ein bisschen verzogen und nicht zentriert schaut es auch aus, aber das mit den Einträgen hier bekomme ich ja auch irgendwie nicht hin, so dass es besser ausschaut...

Für die Runenkundigen:
Die Runen haben keine Bedeutung als Wort, oder in direktem Zusammenhang, sondern sind einfach nur Runen, deren tieferen Bedeutung ich mag.
Ganz besonders mag ich nur Elhaz, diese Rune bedeutet mir einfach sehr viel, was ich hier nicht weiter ausführen möchte.
26.2.08 20:18


Die supermegaüberhuldigung des Tages, nein Monates, achwas Jahres geht an TrollfesT für Helvetes Hunden Garm.
Selten so eine geile Scheiße gehört!

Wuffwuffwuff wuffwuffwuff
6.2.08 20:51


Jetzt bin ich mit dem Aussehen dieser Seite halbwegs zufrieden. Es ist zwar nocht nicht alles optimal (z. B. sind diese Einträge hier doch sehr linksbündig), aber irgendwie bekomme ich das nicht besser hingebastelt.
Da habe ich schon so ein schlaues Programm, welches man mit Drag & Drop und einfach 'neitippen bedienen kann und bekomme es trotzdem nicht hin. Ich bin in Sachen PC und Layout wohl ein hoffnungsloser Fall.
Ein paar Jahrhunderte früher geboren zu werden hätte mir sicherlich nicht geschadet.

Habe gerade noch auf der Menhir-Heimseite Bilder vom München-Konzert gefunden. Nicht die Besten, aber doch ganz ansehlich, finde ich. Mich hat der Photoheini zum Glück nicht erwischt, auf meinem tschalpigen Sofa. :D




Edit:

So, folgende Veranstaltung wird zu 99,99 % besucht, auch wenn mir der Kopf von den Schultern fallen sollte:
Paganfest mit ENSIFERUM, MOONSORROW (!!), Eluveitie, Korpiklaani und TÝR
am 19. April 2008 im Backstage
31.12.07 21:17




















































































































































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